Wie war das mit der Niedersachsenrallye 2011?

Diesmal hatte es Nico Schenkemeyer und mich (Ingeborg Rupprecht) getroffen.

Oh je, wann kann die Rallye stattfinden?
Wann finden wir Zeit die Rallye auszuarbeiten?
Wann fangen wir an?
Gut, dann nutzen wir gleich den Februar, suchen Start und Ziel und eine Strecke und dann wird das schon was werden.


Die ersten Hotels waren schon etwas abgewohnt, die schönen waren ziemlich weit weg,
dann vielleicht Seehotel in Garbsen, neee geht nicht, Anfang September sind schon Hochzeiten angemeldet. Aber ... Herr Lühmann hat ein altes Hotel gekauft und alles wird neu ...
Oh je, ob das bis zum 3. September fertig wird?
Aber neue Zimmer und neue Bäder - das wird doch gerne genommen :-)


Dann hatte ich Urlaub, dann hatte Nico Urlaub, dazwischen schnell mal die Strecke abfahren und Bilder machen, dann wieder Urlaub, dann wieder Strecke fahren, wir müssen abbrechen, Kind kommt aus der Schule. Strecke geht nicht, da kommt ne große Baustelle. Na gut, dann neue Strecke, neue Bilder, nochmal und nochmal abfahren.


So lassen wir das nun erstmal. Welche Aufgaben, wieviele Aufgaben, es soll nicht so schwer, aber auch nicht zu leicht sein. Der Sommer kommt. Nico Urlaub, ich Urlaub.
Einladung schreiben, Anmeldungen aufnehmen und, und, und ...


Gefühlte 100.000 Stunden Rallye fahren, ausarbeiten, prüfen, korrigieren, neue Bilder, neue Fragen, neue Ideen. Karten drucken, Aufgaben drucken, Folien kopieren, Tinte alle, Computer streikt, Kopierer verschiebt die Pfeile, Papier alle, aber Nico und ich bleiben fröhlich und geben nicht auf.


Termin mit Bettina Birnbaum zum Ausarbeiten und Abfahren vereinbart, dann wird schon alles klappen.
Doch das verhindert eine kleine Mücke. Die beißt Bettina ganz schlimm ins Bein und treibt sie damit ins Krankenhaus.


Also alles per Post zu Bettina nach Wolfsburg und mit Anmerkungen, Kommentaren und Verbesserungen zurück. Danke liebe Bettina für deine Unterstützung trotz heftiger Behinderung.


Am Mittwoch wurde zwar noch eine Brücke auf unserer geplanten Strecke entfernt, aber das konnte uns auch nicht mehr erschüttern.
Die Wetteraussichten versprachen Sonne und keinen Regen :-)


Dass es dann aber der gefühlte heißeste Tag des Jahres 2011 war und dass ganz Hannover und Niedersachsen auf den Beinen war und dass alle per Fahrrad auf den engen Straßen unterwegs sein wollten - das war dann einigen doch zu viel.


Irgendwie kamen aber doch alle ans Ziel, wenn auch einige stundenlang noch zwei Kilometer gesucht haben. Es gab wie immer Sieger und Verlierer, fröhliche und kritische Teilnehmer und wie immer sehr zuverlässige Streckenkontrollen.


Danke an alle, dass ihr dabei ward.


Eure Ingeborg Rupprecht