Besuch der dOCUMENTA (13) in Kassel

Für Mittwoch, den 4. Juli 2012 hatte der LC Kurhessen alle Damen des DDAC zu einem Besuch der documenta(13) eingeladen. 

 

Etwa 25 Damen sind der Einladung gefolgt. Weiterhin nahmen aber auch Freundinnen und Ehemänner teil, sodass wir 47 Personen waren. Wir trafen uns mitten in der Stadt am Denkmal des Landgrafen Friedrich auf dem Friedrichsplatz, gegenüber des Museums Fridericianum bei herrlichem Sonnenschein. Alle Damen waren guter Dinge und voller Erwartung. Einige waren bereits am Vortag angereist und hatten schon viele schöne Teile der Stadt Kassel kennengelernt.


Da die documenta (13) ein enorm umfangreiches Kunstangebot bietet, konnte in einer 3stündigen Führung nur ein kleiner Teil besichtigt werden. 2 Gruppen besuchten das Ottoneum und die Karlsraue und eine Gruppe die documenta-Halle und die Neue Galerie. Insgesamt steht die d13 unter dem Leitmotiv „Zusammenbruch und Wiederaufbau“. Hier wird der Bogen gespannt von Kassel über Kabul in Afghanistan, Alexandria und Kairo in Ägypten  und Banff in Kanada.


Das Ottoneum ist der documenta-Ort, an dem der Schwerpunkt Ökologie am greifbarsten wird. Die Beschäftigung mit unseren Lebensgrundlagen ist zentrales Thema der d13. Kunst und Wissenschaft denken hier über die Erde nach, über ein neues Gleichgewicht menschlicher Bedürfnisse und Biosphäre.


Die Karlsaue ist ein herrlich angelegter Park, in dem an vielen verschiedenen Stellen Künstler ihre Werke zeigen, darstellen und auch über Lautsprecher die Besucher in eine andere Welt führen. Die Kunstwerke stehen weit auseinander, so dass schon eine gute Fußstrecke zurückgelegt werden muss.


Die documenta (13) betrachtet auch traumatische Momente, Wendepunkte, Unfälle, Katastrophen und Krisen, sagt die Leiterin Carolyn Christov-Barkargiev. Das ist ihre Ausstellung, denn sie ist in einer Krise. Sie und ihr Freund haben sich gerade getrennt. Mit all diesen Themen befassen sich die Kunstwerke in der Neuen Galerie. Weiterhin gibt es dort aus einer vorigen documenta von Josef Beuys das bekannte Kunstwerk „Das Rudel“ zu sehen. Es ist als Dauerwerk in der Neuen Galerie untergebracht.


Um 15.00 Uhr treffen sich alle Gruppen der Karlsaue im „Glashaus“ zum Essen. Diese Gastronomie verfügt über einen herrlichen Außenbereich. Die Tische sind für uns unter großen Bäumen gedeckt, so dass wir an diesem schattigen Plätzchen das mediterrane Büfett genießen können. Bei einem Prosecco des LC Kurhessen können sich alle Teilnehmer entspannen und die teilweise strapazierten Füße ausruhen. In regen Gesprächen werden die Eindrücke ausgetauscht und über das eine oder andere Kunstwerk diskutiert.
Gegen 17.00 Uhr verabschieden sich die ersten. Einige fahren direkt zum Bahnhof, andere nutzen noch ihre Tageskarte und besuchen den einen oder anderen der vielen Ausstellungsorte, schließlich ist die d13 täglich bis 20.00 Uhr geöffnet.


Alles in allem haben wir uns sehr gefreut, zum zweiten Mal in diesem Jahr Gastgeber für unsere Clubkameradinnen des DDAC gewesen zu sein. Wir würden uns freuen, Sie alle in 5 Jahren zur d14 wieder begrüßen zu dürfen.


LC Kurhessen
Gabriele Steuber